Familie Krüger. Wir halten Legehennen in Bodenhaltung

Hallo, wir sind die Familie Krüger.

Wir halten ca. 35.000 Legehennen in Bodenhaltung für unsere Direktvermarktung.
Unseren großen Stall haben wir im Jahr 2010gebaut. Dort halten wir unsere die Hennen in Bodenhaltung mit Voliere und Wintergarten.

Wir bieten es jedem an, der Interesse hat, sich den Stall anzusehen. Wir machen gerne Führungen.
Melden Sie sich an.

http://kruegers-hofladen.de/


Weiterlesen

Informiert Euch vom Privathof Konzept von Wiesenhof in der Geflügelmast

Ihr wollte euch immer schon mal zum Privathof Konzept von #Wiesenhof in der #Geflügelmast informieren?
Dann wüssten wir eine Möglichkeit. Schaut euch doch das Video von Stallbesuch.de mal an.

Ganz ohne die Schlagworte #Massentierhaltung #Antibiotika und #Tierquälerei

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=715807731822308&id=656475194422229


Hähnchenmast nach dem Privathof-Konzept
www.stallbesuch.de
Das Wappentier der Massentierhaltung ist sicherlich das Huhn. Zigtausende von Tieren fristen ihr kurzes und langweiliges Leben in riesigen Ställen – so das ebenso gängige wie viel beklagte Bild in der Öffentlichkeit. Gleichzeitig ist Hühnerfleisch die billigste Proteinquelle für Deutschlands Verbrau… Weiterlesen

Ein Hühenerküken wächst 21 Tage lang

Ein Hühnerküken wächst in einem von einem Hahn befruchteten Ei 21 Tage lang, dann schlüpft es in einer Brüterei. Als Eintagsküken werden sie in unsere Naturställe eingestallt. Die Küken werden in Kisten auf einem vollklimatisierten LKW angeliefert. Wir stallen die Küken mit mindestens drei Leuten in unseren 31 Grad Celsius aufgewärmten Stall ein und verteilen sie dabei nah am Futter und an der Tränkelinie. Lang durch den Stall befinden sich jeweils drei Tränkelinien, zwei Futterlinien, drei Linien mit Sitzstangen und vier Warmluftgebläse. Unter der Decke befinden sich außerdem noch zehn Ventilatoren für die ganz warmen Tage.

Im Laufe der 42tägigen Mast wird die Temperatur dann auf 19 Grad Celsius runtergeregelt. Dies geschieht indem die seitlichen Tageslichtjalousien immer ein bisschen weiter aufgemacht werden. Damit die Tiere sich wohlfühlen stehen Ihnen wohltemperierte Ställe, Wasser, Futter, frische Luft, Tageslicht, ein Scharraum, Strohballen als Schutz, zum Nachstreuen und zur Beschäftigung, Heuballen zur Grünfutteraufnahme, Picksteine, Sitzstangen, acht Stunden Nachtruhe (Nachtlicht) und fachmännische Betreuung zur Verfügung. Antibiotika werden nur im Falle einer Krankheit eingesetzt, was Gott sei Dank, sehr selten vorkommt. Damit das so bleibt ist es sehr wichtig, aus einer gesunden Herde krank erscheinende Tiere sofort raus zu nehmen.

Morgens und gegen Abend gehen wir durch unsere Ställe und kontrollieren all die genannten Parameter. Picksteine, Stroh- und Heuballen werden nach Bedarf ausgewechselt. Kurz vor Mittag erfolgt eine Kurzkontrolle. Außerdem ruft uns die Alarmanlage an, wenn etwas nicht stimmt.
Nach zwei Wochen ist dann zu den Aktivitätszeiten richtig was los im Stall. Die Tiere rupfen die Stroh- und Heuballen auseinander oder nutzen sie als eine Form des Hindernislaufs. Die Sitzstangen sind voll belegt und werden zum Teil auch als Gruppenschaukel genutzt. Da das Huhn das Bedürfnis hat nachts aufzubäumen, sind die Sitzstangen in der achtstündigen Dunkel- und Ruhephase voll belegt.
Im Alter von 21 Tagen befinden die Tiere sich im Federkleidwechsel (halb Daunen, halb Federn), was häufig fälschlich als Symbol der Massentierhaltung dargestellt wird. Tatsächlich jedoch haben die Tiere dann im Alter von fünf Wochen ein schneeweißes und teilweise braunes Federkleid.
Nach 42 Tagen haben unsere Tiere ein Schlachtgewicht von knapp 2 kg erreicht. Die Tiere werden grundsätzlich nachts im Dunkeln (vier Nächte hintereinander) ausgestallt, da sie im Dunkeln nicht gut sehen können und ruhig am Boden sitzen bleiben. Eine Fangkolonne packt die Tiere schonend in Kisten. Tiere mit Blutergüssen könnten auch gar nicht in den Handel gelangen, da sie schon von der Optik keiner kaufen würde. Die Kisten werden dann auf einen Lkw geladen, der die Tiere zur Schlachterei fährt.


Weiterlesen

Wir wurden gefragt, was das beste Futter für Hühner, Enten und Masthähnchen im W…

Wir wurden gefragt, was das beste Futter für Hühner, Enten und Masthähnchen im Winter sei?

Das einfachste ist es, wenn man ein sogenanntes „Alleinfutter“ für die Tiere im Landhandel besorgt.
Im Alleinfutter für Legehennen z.B. ist (kontrolliert) alles drin, was eine Legehenne braucht, und in dem Alleinfutter für Mastgeflügel sind genau die Stoffe drin, die diese Tiere benötigen (zum Beispiel brauchen sie ja weniger Calcium, weil sie keine Eier legen).
Es gibt auch Alleinfutter für Zucht- und Rassegeflügel. Weiterlesen

Medikamenteneinsatz in der Nutztierhaltung

*Medikamenteneinsatz in der Nutztierhaltung*

Kurz gesagt – kranke Tiere müssen behandelt werden, so wenig wie möglich, jedoch so viel wie nötig!!!

Sowohl Antibiotika als auch Hormone als „Leistungsförderer“ sind in Deutschland seit mehr als 10 Jahren verboten. Das Arzneimittelrecht enthält sehr strenge Vorgaben zum Medikamenten-Einsatz.
Tierhalter dürfen Arzneimittel nur auf Anweisung des Tierarztes einsetzen. Mit einem Abgabebeleg dokumentiert der Tierarzt jede Arzneimittelabgabe und der Tierhalter im Anwendungsbeleg jede Arzneimittelanwendung. Der Antibiotika-Leitfaden der Bundestierärztekammer enthält Regeln für die sachgemäße Anwendung von Antibiotika in der Tierhaltung. Eine tierärztliche Bestandsbetreuung ist vorgeschrieben und das QS System verlangt den
Nachweis von Betreuungsverträgen.
Eine gute Tiergesundheit ist die Voraussetzung für hohe Leistung und Lebensmittelqualität. Sie wird durch Hygienemaßnahmen und Schutzimpfungen gefördert.
Das Tierschutzgesetz verlangt, dass kranke Tiere behandelt werden müssen. Das ist wichtig und richtig! Durch die Behandlung wird eine weitere Ausbreitung vorhandener Erkrankungen im Bestand eingedämmt.
Es wird an einem Antibiotikamonitoring gearbeitet, d.h. die Betriebe müssen alle antibiotischen Behandlungen in eine Datenbank übertragen. Diese schafft so eine überbetriebliche Vergleichbarkeit und ermöglicht eine Optimierung der Anwendung. So sollen Antibiotika Resistenzen minimiert bzw. verhindert werden.
Denn Resistenzen werden durch eine unsachgemäße Anwendung von Antibiotika gefördert, sowohl in der Tier- als auch und insbesondere in der Humanmedizin. Weiterlesen