Werker in der Landwirtschaft

Hallo, mein Name ist Tobias Voigt,

und ich habe eine Ausbildung als Werker in der Landwirtschaft gemacht .

Ich finde den Beruf sehr interessant, weil ich immer schon wissen wollte, wie die Schweine Haltung so ist.
Nach Abschluss meiner Ausbildung arbeite ich jetzt auf einem Betrieb mit 1800 Muttersauen und Ferkelaufzucht.

Schweine sind meine Lieblingstiere. Ich möchte immer mit denen arbeiten, weil mir die Arbeit mit ihnen sehr viel Spaß macht .

Gerne beantworte ich Euch noch Fragen zur Ausbildung als Werker…


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Kann ich als Förderschüler Landwirt werden?

Kann ich als Förderschüler Landwirt werden?

JA!!!

Es gibt den Ausbildungsberuf Landwirtschaftswerker/in. Junge Menschen mit Lernbehinderungen oder psychischen und körperlichen Beeinträchtigungen haben so eine Möglichkeit ihren Weg in den Beruf zu finden.
Gerade im Agrarbereich gibt es viele verschiedene Betätigungsfelder, die interessant sind und Freude bereiten.

Die Ausbildung dauert genau wie die Vollausbildung drei Jahre. Die Ausbildungsinhalte orientieren sich grundsätzlich an den Inhalten der regulären landwirtschaftlichen Ausbildung.

Die Ausbildung selbst ist angesichts der vielfältig vorliegenden Behinderungen (häufig Lernbehinderungen) stark praxisorientiert.

In der dreijährigen Ausbildung erlernen die Werker/-innen in der Landwirtschaft:
• Umweltschutz und Landschaftspflege
• Pflanzenproduktion
• Ernten und Verwerten von pflanzlichen Produkten
• Bearbeiten und Pflegen des Bodens
• Tierproduktion
• Versorgen von Tieren, tiergerechtes und umweltverträgliches
Halten von Tieren
Einsetzen, Pflegen und Instandhalten von Maschinen und Geräten
• Zusatzqualifikation: Hilfe und Unterstützung beim Erwerb des Führerscheins für Flurfahrzeuge, Hilfe und Unterstützung beim Erwerb des KFZ- Führerscheins mit Anhänger.
Die zugehörigen theoretischen Hintergründe werden mit viel Hilfe in der Berufsschule vermittelt.

Die praktische Ausbildung findet in Kooperationsbetrieben der Landwirtschaft statt.

In einer Zeit stetigen Strukturwandels in der Landwirtschaft sind wachsende Betriebe mehr denn je auf zuverlässige Arbeitnehmer angewiesen. Gut qualifizierten und motivierten Werker/innen bietet sich so eine große Chance auf einen attraktiven Arbeitsplatz. Selbstverständlich können die Absolventen im Anschluss an die Werkerausbildung die Vollausbildung zum Landwirt beginnen.

Wer die praxisorientierte Ausbildung erfolgreich beendet hat, dazu fleißig und zuverlässig ist, findet auch in anderen Branchen gut entlohnte Arbeit.

Wenn Ihr noch mehr Informationen bekommen möchtet, wendet Euch an die Ausbildungsberater der Landwirtschaftskammern oder fragt einfach uns!!!


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Haus Düsse - landwirtschaftliche Lehranstalt

Zur Zeit bin ich mit meiner Klasse auf Haus Düsse, einer landwirtschaftlichen Lehranstalt in NRW zur überbetrieblichen Ausbildung. Hier werden Kenntnisse der Tierhaltung gelehrt und erfragt.
Auf Haus Düsse werden außerdem überwiegend Versuche getätigt, die die Tierhaltung vorran bringen. Verschiedene Haltungseinrichtungen und -formen werden erprobt, was auf den normalen landwirtschaftlichen Betrieben nur schwer möglich ist. So können Fortschritte in der Tierhaltung realisiert werden und diese kann immer weiter verbessert werden.
Ihr habt Fragen zur überbetrieblichen Ausbildung? Dann stellt sie uns.


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Kann man Landwirtschaft studieren?

„Wie Landwirtschaft kann man studieren? Ich dachte Bauer würde man einfach so.“

Diesen oder ähnliche Sprüche haben wohl viele unserer jungen Berufskollegen bereits zu hören bekommen.

Selbst war ich früher auch öfter in der nahen Stadt unterwegs, wo oft die zweite oder dritte Frage lautete „Und was studierst du?“ - auf die Antwort „Agrarwirtschaft in Osnabrück“ kam dann oft der oben bereits genannte Spruch.
Für junge Mensch ist sowas oft ziemlich hart. Sollte ihr Job etwa nicht so angesehen sein?
Schaut man sich jedoch einmal die Statistik an, ist Landwirt einer der angesehensten Berufe.

Ich kann nur jedem raten der Spaß an der Landwirtschaft hat - ergreift den Beruf, macht eine Ausbildung zum Landwirt und entscheidet dann was ihr weiter wollt!

Es gibt so viele Möglichkeiten: Ihr könnt nach der Ausbildung direkt in einen Betrieb gehen, Meisterschule, ein- (und zwei-) jährige Fachschule oder ein Studium an einer FH oder Uni machen.

Es gibt also quasi eine Job Garantie, denn gerade studierte Landwirte werden von dem vor- bzw. nachgelagerten Bereich gesucht.
Aber auch in den Betrieben werden gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte gesucht.


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