Igor, der Kuscheligel von Hannes und Theo, der 15. Generation auf dem Falkenhof

Hallo, ich bin Igor, der Kuscheligel von Hannes und Theo, der 15. Generation auf dem Falkenhof.

Der Falkenhof ist ein Bullen- und Schweinemastbetrieb mit Ackerbau. Hier stehen 180 Bullen und 350 Schweine, die hauptsächlich mit Futter von den eigenen Flächen gefüttert werden.

Der Big Boss ist Roman Benninghoven, staatlich geprüfter Agrarbetriebswirt und Papa von Hannes und Theo. Er ist auf dem Falkenhof aufgewachsen und Landwirt sein ist für ihn Beruf und Hobby und pure Lust am Leben.

An seiner Seite steht Marie Benninghoven, Master of Sience in Nutztierwissenschaften und Mama von Hannes und Theo (und heimliche Chefin). Sie kommt von einem Milchvieh-, Ackerbau- und Biogasbetrieb, war schon mal Hessische Milchkönigin und erklärt jedem sehr gerne alles, was sie über Landwirtschaft weiß und warum Landwirtin sein das Tollste ist.

Ob Hannes und Theo auch mal Landwirte werden, weiß noch keiner, aber es ist an uns, jetzt für eine gute Ausgangslage zu sorgen.


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Das sind Zuckerrüben

Das sind Zuckerrüben. Aha!
Übrigens in einer Rübe stecken 46 Zuckerwürfel!
Vielen Menschen ist heute nicht mehr bewusst, dass Zucker bis vor wenigen Jahrzenten ein Luxuslebensmittel aus Übersee gewesen ist. Vor der Entdeckung Amerikas gab es nur Honig zum süßen. Das Haltbarmachen von Obst erfolgte ausschließlich durch dörren (trocknen).
Marmelade gab es also nicht. Erst durch die industrielle Zuckerproduktion haben wir gelernt Marmeladen und Kompotte herzustellen und dadurch über einen längeren Zeitraum haltbar zu machen.
Damit dieses Lebensmittel auch zur Verfügung steht, sind Landwirte unerlässliche Rohstofflieferanten für die Zuckerfabriken.
Als Hackfrucht ( http://de.wikipedia.org/wiki/Hackfrucht ) ist die Zuckerrübe eine wichtige Frucht um eine ausgeglichene Fruchtfolge ( http://de.wikipedia.org/wiki/Fruchtfolge )sicherzustellen. Zuckerrüben produzieren darüber hinaus sehr viel Sauerstoff während der Vegetationszeit.
Früher war der Anbau mit sehr viel Handarbeit verbunden. Die Rübe braucht Platz zum Wachsen und muss deshalb vereinzelt werden. http://de.wikipedia.org/wiki/Zucker Noch heute erzählen uns unsere Großmütter von dieser sehr anstrengenden Zeit. Die Kinder wurden in die Ackerfurche gelegt und zwischendurch gestillt, während man tagelang am Hacken gewesen ist. Ob diese Geschichte nun so stimmt oder nicht? Tatsache ist, dass sich unsere Großelterngeneration noch sehr gut an die Mühsal und Plagerei erinnern können. Und diese Zeit nicht als Romantisch oder gar Idyllisch wahrgenommen haben. So waren im Mai und Juni täglich viele Menschen mit der Hacke auf den Feldern, egal bei welchem Wetter unterwegs. Erst durch die Einzelsaatmaschinen konnte auf diese mühsame Arbeit verzichtet werden.
Auch war die Ernte im Herbst per Hand sehr mühselig. Jede Rübe musste einzeln ausgebuddelt und vom Blatt befreit werden. Erst wurden Rübenmieten am Feldrand angelegt, dann per Hand auf die Anhänger gegabelt. Eine Rübe kann schon mal bis zu 1,5 kg wiegen. Auch hier waren die Bauernfamilien jedem Wetter ausgeliefert. Erst durch die Mechanisierung in der Landwirtschaft wurde die körperliche Arbeit leichter.
Die Verarbeitung in der Zuckerfabrik muss Zeitnah geschehen, da die Rüben bei der Lagerung ausgasen und damit ihren Zuckerhalt reduzieren. Außerdem sind sie sehr empfindlich gegenüber Frost. Wenn Sie also das nächste Mal an einem Feld vorbei kommen, wo Landwirte gerade dabei sind Zuckerrüben zu verladen, haben sie Verständnis für die kurze Verkehrsbehinderung. Damit sie auch am Sonntag Ihr Marmeladenbrötchen genießen können, arbeiten die Landwirte in dieser Zeit sehr effizient und schnell, damit nur besten Qualitäten in der Fabrik verarbeitet werden und Ressourcen geschont werden können.
Es gäbe noch so viel Rund um die Zuckerrübe zu berichten, aber das machen wir in einer anderen Geschichte zur Zuckerrübe.


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Werker in der Landwirtschaft

Hallo, mein Name ist Tobias Voigt,

und ich habe eine Ausbildung als Werker in der Landwirtschaft gemacht .

Ich finde den Beruf sehr interessant, weil ich immer schon wissen wollte, wie die Schweine Haltung so ist.
Nach Abschluss meiner Ausbildung arbeite ich jetzt auf einem Betrieb mit 1800 Muttersauen und Ferkelaufzucht.

Schweine sind meine Lieblingstiere. Ich möchte immer mit denen arbeiten, weil mir die Arbeit mit ihnen sehr viel Spaß macht .

Gerne beantworte ich Euch noch Fragen zur Ausbildung als Werker…


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Kann ich als Förderschüler Landwirt werden?

Kann ich als Förderschüler Landwirt werden?

JA!!!

Es gibt den Ausbildungsberuf Landwirtschaftswerker/in. Junge Menschen mit Lernbehinderungen oder psychischen und körperlichen Beeinträchtigungen haben so eine Möglichkeit ihren Weg in den Beruf zu finden.
Gerade im Agrarbereich gibt es viele verschiedene Betätigungsfelder, die interessant sind und Freude bereiten.

Die Ausbildung dauert genau wie die Vollausbildung drei Jahre. Die Ausbildungsinhalte orientieren sich grundsätzlich an den Inhalten der regulären landwirtschaftlichen Ausbildung.

Die Ausbildung selbst ist angesichts der vielfältig vorliegenden Behinderungen (häufig Lernbehinderungen) stark praxisorientiert.

In der dreijährigen Ausbildung erlernen die Werker/-innen in der Landwirtschaft:
• Umweltschutz und Landschaftspflege
• Pflanzenproduktion
• Ernten und Verwerten von pflanzlichen Produkten
• Bearbeiten und Pflegen des Bodens
• Tierproduktion
• Versorgen von Tieren, tiergerechtes und umweltverträgliches
Halten von Tieren
Einsetzen, Pflegen und Instandhalten von Maschinen und Geräten
• Zusatzqualifikation: Hilfe und Unterstützung beim Erwerb des Führerscheins für Flurfahrzeuge, Hilfe und Unterstützung beim Erwerb des KFZ- Führerscheins mit Anhänger.
Die zugehörigen theoretischen Hintergründe werden mit viel Hilfe in der Berufsschule vermittelt.

Die praktische Ausbildung findet in Kooperationsbetrieben der Landwirtschaft statt.

In einer Zeit stetigen Strukturwandels in der Landwirtschaft sind wachsende Betriebe mehr denn je auf zuverlässige Arbeitnehmer angewiesen. Gut qualifizierten und motivierten Werker/innen bietet sich so eine große Chance auf einen attraktiven Arbeitsplatz. Selbstverständlich können die Absolventen im Anschluss an die Werkerausbildung die Vollausbildung zum Landwirt beginnen.

Wer die praxisorientierte Ausbildung erfolgreich beendet hat, dazu fleißig und zuverlässig ist, findet auch in anderen Branchen gut entlohnte Arbeit.

Wenn Ihr noch mehr Informationen bekommen möchtet, wendet Euch an die Ausbildungsberater der Landwirtschaftskammern oder fragt einfach uns!!!


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Marcus Mager vom Spargel- und Erdbeerhof Mager aus Südhessen

Hallo
mein Name ist Marcus Mager. Unsere Familie betreibt im Südhessischen Weiterstadt-Gräfenhausen zusammen mit unseren Mitarbeitern einen Spargel- & Erdbeerhof.
Da wir mitten im Rhein-Main Gebiet sitzen, versuchen wir aus unserer Lage das Beste zu machen und unsere Produkte überwiegend direkt über Straßenverkaufsstände an die Kundschaft zu bringen.
Oft werden wir gefragt: „Was machen Spargel & Erdbeerbauern eigentlich im Winter?“

Dieses Thema möchte ich anhand des Beispiels „Warum gibt es bereits Mitte April frische deutsche Erdbeeren?“ beschreiben.

Das Erdbeerjahr beginnt im August, wenn die jungen Pflanzen im Feld gesetzt werden. Dies geschieht bei uns auf mit schwarzer Folie abgedeckten Dämmen, auch ein Grund warum die Ernte so früh beginnt. Stichwort schwarzer Pullover.

Jetzt im Herbst beginnt schon die eigentliche Arbeit um die Ernte zu verfrühen. Wir bauen unsere Sonnentunnel auf. Sonnentunnel sind große, auch mit dem Traktor befahrbare Konstruktionen, unter denen sich die Luft im Frühjahr schneller erwärmt und so das Wachstum eher als im Freiland in Gang kommt = frühere Ernte. Quasi ein Gewächshaus. Sonnentunnel nennen wir sie, weil sie nur von der Sonne erwärmt werden, eine zusätzliche Heizung ist nicht vorhanden.

Das herbstliche Aufbauen hat zwar über den Winter noch keinen Verfrühungseffekt, hilft aber die Arbeitsspitze im Frühjahr zu entzerren.
Allerdings decken wir die empfindlichen Erdbeerpflanzen noch mit einem schützenden Vlies über Winter ab, so das Fröste den Pflanzen nichts anhaben können. Und auch zur Verfrühung wird das Vlies genutzt.

Richtig los geht es erst im Spätwinter Anfang Februar mit dem Aufziehen der Folie.

Wenn die Tunnel geschlossen sind beginnt der Verfrühungseffekt. Sobald die Sonne scheint wird es in den Tunneln (aufgrund des fehlenden Windes) recht schnell recht warm.
Eine Erdbeerpflanze ist im Grunde wie ein Mensch! Nur bei optimaler Temperatur kann sie optimale Leistung bringen. Und die optimale Temperatur einer Erdbeerpflanze liegt, ähnlich wie beim Menschen, bei ca. 25 Grad Celsius. Das heißt wenn es im Tunnel zu warm wird müssen wir Lüften.
Unsere Hauptaufgabe bis zur Ernte: morgens Folie auf zum Lüften und abends die Folie wieder runter, um möglichst lange zu Tageswärme im Tunnel zu nutzen.

Wir haben auch ein kleines Video gedreht, in dem das ganze nochmal erklärt wird

https://www.youtube.com/watch?v=mRnVpzn0dUc

Und wenn wir alles richtig gemacht haben, dann beginnt ca. ab dem 15. bis 20. April des Jahres die Erdbeerernte.

Und darauf freut sich dann glaube ich jeder 😀

Weitere Informationen über uns findet ihr sowohl auf unser Homepage (www.spargelhof-mager.de) oder hier bei Facebook unter (https://www.facebook.com/SpargelhofMager)

Bei weiteren Fragen, einfach fragen!


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Haus Düsse - landwirtschaftliche Lehranstalt

Zur Zeit bin ich mit meiner Klasse auf Haus Düsse, einer landwirtschaftlichen Lehranstalt in NRW zur überbetrieblichen Ausbildung. Hier werden Kenntnisse der Tierhaltung gelehrt und erfragt.
Auf Haus Düsse werden außerdem überwiegend Versuche getätigt, die die Tierhaltung vorran bringen. Verschiedene Haltungseinrichtungen und -formen werden erprobt, was auf den normalen landwirtschaftlichen Betrieben nur schwer möglich ist. So können Fortschritte in der Tierhaltung realisiert werden und diese kann immer weiter verbessert werden.
Ihr habt Fragen zur überbetrieblichen Ausbildung? Dann stellt sie uns.


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Kann man Landwirtschaft studieren?

„Wie Landwirtschaft kann man studieren? Ich dachte Bauer würde man einfach so.“

Diesen oder ähnliche Sprüche haben wohl viele unserer jungen Berufskollegen bereits zu hören bekommen.

Selbst war ich früher auch öfter in der nahen Stadt unterwegs, wo oft die zweite oder dritte Frage lautete „Und was studierst du?“ - auf die Antwort „Agrarwirtschaft in Osnabrück“ kam dann oft der oben bereits genannte Spruch.
Für junge Mensch ist sowas oft ziemlich hart. Sollte ihr Job etwa nicht so angesehen sein?
Schaut man sich jedoch einmal die Statistik an, ist Landwirt einer der angesehensten Berufe.

Ich kann nur jedem raten der Spaß an der Landwirtschaft hat - ergreift den Beruf, macht eine Ausbildung zum Landwirt und entscheidet dann was ihr weiter wollt!

Es gibt so viele Möglichkeiten: Ihr könnt nach der Ausbildung direkt in einen Betrieb gehen, Meisterschule, ein- (und zwei-) jährige Fachschule oder ein Studium an einer FH oder Uni machen.

Es gibt also quasi eine Job Garantie, denn gerade studierte Landwirte werden von dem vor- bzw. nachgelagerten Bereich gesucht.
Aber auch in den Betrieben werden gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte gesucht.


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Ich bin Daniel Lenfort aus dem wunderschönen Münsterland

Ich bin Daniel Lenfort aus dem wunderschönen Münsterland und absolviere momentan eine Ausbildung zum Landwirt auf meinem Ausbildungsbetrieb in Altenberge.
Ich habe im letzten Jahr mein Abitur als erster G8 Jahrgang absolviert und bin in die Ausbildung gestartet, die normalerweise 3 Jahre dauert. Durch das Abitur kann ich diese auf zwei Jahre verkürzen. Die Ausbildung erfolgt dual. 1 bis 2 Tage die Woche erfolgt die Ausbildung in der Berufsschule in Münster, die anderen Tage wird auf dem Ausbildungsbetrieb gearbeitet.
Im nächsten Jahr werde ich dann nach bestandener Abschlussprüfung ein Vollzeitstudium der Agrarwissenschaften an der FH Osnabrück belegen. Das Studium dauert 6 Semester bis zum Bachelor und nochmal 4 Semester bis zum Master.
Beim Studium hoffe ich mein Wissen und meine praktische Erfahrung aus der Ausbildung mit weiterem detaillierten Fachwissen im Bereich der Agrarwissenschaften weiter zu bereichern und fundieren zu können.
Durch die praktisch gestaltete Ausbildung und das überwiegend theoretische Studium absolviere ich eine recht lange Gesamtausbildung, allerdings ist auf landwirtschaftlichen Betrieben heute große Fachkenntnis gefordert und unabdingbar.
Auf die Landwirtschaft bin ich gekommen, weil meine Eltern ebenfalls einen landwirtschaftlichen Betrieb betreiben. Ich hoffe, diesen dann in geraumer Zeit übernehmen zu können. Doch bis es so weit ist, müssen noch einige Jahre der Aus- und Weiterbildung vergehen, doch das Ziel steht!
Was in meiner Ausbildung so passiert erfahrt ihr hier in der nächsten Zeit und wenn ihr Fragen habt stellt sie mir.


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