Medikamenteneinsatz in der Nutztierhaltung

*Medikamenteneinsatz in der Nutztierhaltung*

Kurz gesagt – kranke Tiere müssen behandelt werden, so wenig wie möglich, jedoch so viel wie nötig!!!

Sowohl Antibiotika als auch Hormone als „Leistungsförderer“ sind in Deutschland seit mehr als 10 Jahren verboten. Das Arzneimittelrecht enthält sehr strenge Vorgaben zum Medikamenten-Einsatz.
Tierhalter dürfen Arzneimittel nur auf Anweisung des Tierarztes einsetzen. Mit einem Abgabebeleg dokumentiert der Tierarzt jede Arzneimittelabgabe und der Tierhalter im Anwendungsbeleg jede Arzneimittelanwendung. Der Antibiotika-Leitfaden der Bundestierärztekammer enthält Regeln für die sachgemäße Anwendung von Antibiotika in der Tierhaltung. Eine tierärztliche Bestandsbetreuung ist vorgeschrieben und das QS System verlangt den
Nachweis von Betreuungsverträgen.
Eine gute Tiergesundheit ist die Voraussetzung für hohe Leistung und Lebensmittelqualität. Sie wird durch Hygienemaßnahmen und Schutzimpfungen gefördert.
Das Tierschutzgesetz verlangt, dass kranke Tiere behandelt werden müssen. Das ist wichtig und richtig! Durch die Behandlung wird eine weitere Ausbreitung vorhandener Erkrankungen im Bestand eingedämmt.
Es wird an einem Antibiotikamonitoring gearbeitet, d.h. die Betriebe müssen alle antibiotischen Behandlungen in eine Datenbank übertragen. Diese schafft so eine überbetriebliche Vergleichbarkeit und ermöglicht eine Optimierung der Anwendung. So sollen Antibiotika Resistenzen minimiert bzw. verhindert werden.
Denn Resistenzen werden durch eine unsachgemäße Anwendung von Antibiotika gefördert, sowohl in der Tier- als auch und insbesondere in der Humanmedizin. Weiterlesen

Hallo, mein Name ist Heike Klatte. Ich bin Landwirtin und lebe mit meiner Famil…

Hallo, mein Name ist Heike Klatte.
Ich bin Landwirtin und lebe mit meiner Familie auf unserem Hof im kleinen Bundesland Bremen, in dem Landwirte eine vom Aussterben bedrohte Spezies sind.

Warum?

Diese Frage und viele mehr, beantworte ich gerne auf Facebook.

Oder ihr fragt mich direkt nach einem Betriebsbesuch. Dann zeige ich Euch meinen Milchviehbetrieb, auf dessen 90 ha wir das Futter für unsere 60 Kühe und die weibliche Nachzucht anbauen.

Wer sich jetzt wundert, soviel Fläche für so wenig Kühe, der hat gut aufgepasst! Das Besondere an unserem Hof ist die direkte Lage am Naturschutzgebiet „Borgfelder Wümmewiesen“, so dass wir knapp 50% unserer Fläche nur sehr eingeschränkt bewirtschaften können.

„Wir“ sind in diesem Fall mein Vater und ich. Mein Mann Christian hat seinen eigenen Beruf, der ist auch irgendwie grün und hat mit Gerste zu tun ;-). Zu uns gehören noch unsere beiden Kinder Hannes und Henriette.


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Wir vom Hof Seeger betreiben eine eigene Schweinezucht. Das heißt wir haben Zuch…

Wir vom Hof Seeger betreiben eine eigene Schweinezucht. Das heißt wir haben Zuchtsauen und deren Ferkel werden von uns aufgezogen und gemästet.
Auf unseren Flächen bauen wir Weizen, Gerste, Raps und Zuckerrüben an. Seit 2011 wird auch auch Mais für eine Biogasanlage angebaut. Diese Biogasanlage versorgt über ein Nahwärmenetz einen Teil unserer Ställe mit Wärme. Hauptsächlich werden die Ferkelnester im Abferkelstall sowie der Ferkelaufzuchtstall mit Wärme aus der Anlage versorgt. Der Anschluss unserer Nachbarn im Dorf an das Nahwärmenetz ist in Planung. Das angebaute Getreide ist die Futtergrundlage für unsere Schweine. Gerade Gerste ist für den Fruchtwechsel wichtig, da es nicht jedes Jahr gelingt auf den gleichen Flächen Brotweizen für die menschliche Ernährung anzubauen. Als Dünger verwenden wir hauptsächlich unsere Schweinegülle und den Gärrest aus der Biogasanlage. Auf unseren Stalldächern produzieren wir Sonnenstrom und soweit möglich verbrauchen wir den Strom über Eigenverbrauchsanlagen direkt. Was mehr ist, wird ins öffentliche Netz geliefert. Wer fragen hat, kann uns diese gerne hier stellen oder direkt mit uns einen Termin vereinbaren, dann gehen wir gemeinsam in den Stall.


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Hallo, wir sind Familie Mörixmann und sind mit Leib und Seele Landwirte! Auf unse…

Hallo, wir sind Familie Mörixmann und sind mit Leib & Seele Landwirte!
Auf unserem Hof wird seit 1540 Ackerbau und Viehzucht betrieben. Mein Mann Stefan ist Landwirtschaftsmeister und ich bin Agraringenieurin. Kennengelernt haben wir uns auf der Messe „Eurotier“ in Hannover.
Auf unserer Hofstelle mästen wir Hähnchen (männlich und weiblich Tiere der Rasse Cobb Sasso) und Pekingenten, betreiben eine Biogasanlage und bewirtschaften unseren zu meist zugepachteten Acker in einer Fruchtfolge aus Mais, Weizen, Gerste, Raps und Roggen. Außerdem halten wir auf unserer Hofstelle in Hankenberge Mastschweine. Viele Arbeiten erfolgen in einem bestimmten Rhythmus.
Also, wenn Ihr Fragen habt, sprecht uns an. Gerne suchen wir mit Euch den gemeinsamen Dialog.


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Hallo, ich bin Nadine Henke. Ich bin auf dem Lande aufgewachsen, meine Eltern ha…

Hallo, ich bin Nadine Henke. Ich bin auf dem Lande aufgewachsen, meine Eltern hatten jedoch keinen eigenen Betrieb. So habe ich in Hannover Tiermedizin studiert und arbeite jetzt seit 10 Jahren in einer reinen Schweinepraxis.
Meinen Mann Heinrich habe ich 2009 auf dem Stoppelmarkt in Vechta kennengelernt. Nachdem er sich nicht einmal davon abschrecken ließ, dass ich ihn mit jemandem verwechselt und ganz unverdient beschimpft habe, fanden wir, dass unsere gemeinsame Liebe zur Landwirtschaft und zu Schweinen eine gute Basis für eine gemeinsame Zukunft ist. Zusammen mit unseren Kindern Theis & Nienke sind wir Familie Henke.
Wir bewirtschaften zur Zeit in zwei Anlagen insgesamt 1.900 Sauen und Ferkelaufzucht.
Gerne könnt Ihr uns und unsere Schweine im Stall besuchen.
Für jeden, der sich virtuell ein Bild machen möchte - wir sind auch hier mit unseren Schweinen auf Facebook aktiv: schaut doch mal unter „Brokser Sauen“!

https://www.facebook.com/pages/Brokser-Sauen/166745083502651?ref=hl

Ihr habt Fragen? Gerne beantworten wir sie Euch!


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